• Fasching für die Kleinen - Kickern für die Großen

    • Alternativprogramm der GMS Hunderdorf am Unsinnigen Donnerstag

      Lange im Voraus wurde bereits diskutiert, wie man die Zeit vor den Faschingsferien in diesem Jahr gestalten sollte. Unterricht ist schließlich jeden Tag! Da musste es am Unsinnigen Donnerstag schon etwas Besonderes sein. Schnell war in den Jahrgangsstufen 1 - 4 die Entscheidung gefallen, denn man trägt ja nicht umsonst das Prädikat „Musikalische Grundschule“. So trafen sich nach zwei Stunden Faschingsunterricht alle Prinzessinnen, Zauberer, Löwen und andere Tiere in der Aula, um eine Faschingssause zu feiern. Bereits vor der Pause wurden die Schülerinnen und Schüler vom Elternbeirat mit einer süßen Überraschung verwöhnt. Pünktlich zur dritten Stunde startete die Feier, bei der jede Klasse ein einstudiertes Lied oder einen Tanz vorführte. Frau Englmeier moderierte dabei gekonnt durch das Programm und durfte am Ende sogar an der Spitze einer Polonaise durch das Gebäude der Grundschule ziehen. Ein weiteres Highlight war die Prämierung der Masken. Alle Kinder kamen verkleidet zur Schule und so wurden bereits in einem Vorentscheid die zwei schönsten Kostüme aus jeder Klasse ausgewählt. Angeführt von Frau Buchner ging es für die Gewinner auf den „Catwalk“, um sich und das Kostüm zu präsentieren. Nach einigen Runden durfte der Schulleiter, Herr Kerscher, die drei Sieger küren und mit einem kleinen Preis für die großartige Verkleidung belohnen. Anschließend wurde bis zum Unterrichtsende getanzt und gefeiert.

      Auch für die Mittelschule wurde nach einem Alternativprogramm gesucht. Nachdem die Kickertische in der Aula vor Unterrichtsbeginn stets gut besucht waren, stand für Herrn Schötz, den Sportbeauftragten der Mittelschule, sofort fest, ein Kickerturnier für die Großen auszurichten. Von den Anmeldungen über die vereinfachten Regeln bis zum digitalen Spielplan wurde alles dankenswerterweise von ihm organisiert. Und niemand hatte mit diesem Andrang gerechnet! 29 Zweierteams aus allen Klassen wurden angemeldet und so musste bereits um 08.15 Uhr, wie bei einer Weltmeisterschaft, mit der Vorrunde begonnen werden. Begeistert und voller Ehrgeiz spielten die Schülerinnen und Schüler an den drei Spieltischen gegeneinander um jeden Punkt. Um 12.20 Uhr schließlich wurde das Finale bestritten. Ein Team aus der 10. Klasse gegen eine Mannschaft der 7. Klasse. Spannend blieb es bis zum Schluss, aber mit einem Tor Vorsprung konnten sich Ksawery und Nico aus der R7 den Sieg holen und somit den Pokal der Schulsieger 23/24 erringen. Es gab keinen Zweifel daran, dass dieses Turnier ein jährliches Event werden würde.

    • Faschingssingen in der Grundschule

    • Ein buntes Programm stand am 30.01.2024 auf dem Tagesplan, als die Vorschulkinder des Hunderdorfer Kindergartens St. Nikolaus und des Kindergartens Sankt Sabinus aus Windberg die ersten und zweiten Klassen der Grundschule im Musikraum besuchten. Dabei hieß es nicht nur das erste Mal Schulhausluft schnuppern, sondern sie bewiesen auch großes musikalisches Talent – um den Nachwuchs braucht sich die musikalische Grundschule also keine Sorgen machen.

      Vom Dschungelbuch bis Cotton Eye Joe – Die Vorschüler und Schulkinder ließen mit ihren vielseitigen Tänzen und Liedern keinen auf den Stühlen sitzen. Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Kooperationsprojekt, wenn uns die künftigen Erstklässler zum Aktionstag Musik im Frühjahr besuchen.

    • Adventskonzerte der AG Musik

    • In der Adventszeit zeigten Kinder der Jahrgangsstufe 1-3 in den Stunden der AG Musik ihr musikalisches Können. Auf verschiedenen Instrumenten (Blockflöte, Querflöte, Klavier, Glockenspiel, Steierische) gaben Sie alleine oder im Duett bekannte Weihnachtslieder zum Besten. Das Musizieren vor Publikum erfordert eine große Portion Mut und wurde vom begeisterten Publikum mit kräftigem Applaus belohnt. 

    • Dein Smartphone - deine Entscheidung

    • Unter diesem Motto stand am Donnerstag, 07.12.2023, der Unterricht in den ersten drei Stunden für die 6. Klasse der Mittelschule Hunderdorf. Als Experten waren Frau Mühlbauer und Herr Schmelzer von der Polizeiinspektion Bogen eingeladen.

      Damit die Schüler klar darüber Bescheid wissen, was erlaubt, nicht erlaubt und sogar strafbar ist, sollten sie anhand verschiedener alltäglicher Situationen lernen, welche Konsequenzen ein unangebrachtes Verhalten nicht nur im Netz nach sich zieht.

      Viele wissen, dass man erst ab einem Alter von 14 Jahren strafmündig ist, und wiegen sich deshalb in Sicherheit. Doch schon weit jüngere Kinder können belangt werden, wenn es zur Anzeige kommt. Sogar die berufliche Zukunft kann durch einen unbedachten Klick verbaut werden.

      Zuerst war der Auftrag, ein Bild zu malen, denn das schönste von allen sollte gekürt werden. Die zwei Polizisten entschieden sich für einen Sieger, tauschten aber kurzerhand den „Künstlernamen“ aus – ein klarer Verstoß gegen das Kunsturheberrecht. Im Alltag kann dies bei Referaten zum Beispiel der Fall sein, denn hier muss die Bildquelle immer mit dem Link angegeben werden. Und was die Kinder nicht wussten: Bereits ab sieben Jahren ist man schadensersatzpflichtig.

      Ein nächster Punkt war das Fotografieren von Personen. Frau Mühlbauer gab an, ein paar Schüler zu fotografieren, um einen Beweis für ihre Dienststelle zu haben, dass sie hier an der Schule in Hunderdorf war. Doch da regte sich gleich Widerspruch. Denn die Kinder sind darüber informiert, dass sie bzw. ihre Eltern um Erlaubnis gefragt werden müssen. Egal, ob an der Schule oder im Fußballverein – es gibt immer eine Abfrage, wer auf ein Foto darf.

      Damit Bewegung in die Klasse kam, sollten sich die Sechstklässler in der nächsten Runde klar positionieren. Dazu verteilten die Polizisten mehrere Wortkarten im Klassenzimmer mit VERBOTEN, NICHT IN ORDNUNG, ERLAUBT, ICH BIN MIR NICHT SICHER.

      Bei den unterschiedlichen Szenarien ging es um unerlaubtes Filmen, Fotos, Gewaltdarstellungen und Schmierereien und meistens gab ihnen ihr Bauchgefühl bei der Antwort Recht.

      Dann kam der eindringliche Appell der Polizei, pornografische und gewaltverherrlichende Bilder oder Filme weder zu besitzen noch weiterzuschicken, weil beides strafbar ist. Erstaunt waren die Schüler, da sie ja selbst nichts dafürkönnen, wenn ihnen jemand so ein Bild schickt. Allerdings ist die Rechtslage da eindeutig.

      Natürlich kam auch die so schnell ausgesprochene Beleidigung zur Sprache, der man allerorten begegnet. Gerade hier oder bei Mobbingfällen hat die Polizei ihre Möglichkeiten, ganz schnell an die Handydaten zu kommen, um die Straftaten aufzudecken. Und dabei ist die Wegnahme des Smartphones noch das geringere Übel.

      Was passieren kann, wenn solche Beleidigungen / Bloßstellungen über einen längeren Zeitraum passieren, zeigte zum Schluss ein kurzer Filmausschnitt. Das Mädchen Amanda Todd aus Kanada nahm sich das Leben, weil es mit den vielen Anfeindungen nicht mehr zurechtkam und ihr keine rasche Hilfe zuteilwurde. Ein schnell verschicktes Foto einer damals Zwölfjährigen war zuerst nur peinlich, verbreitete sich wie ein Lauffeuer und führte schließlich zum Suizid einer Jugendlichen. Daher noch einmal der wichtige Hinweis der Polizisten: Wer nichts unternimmt, ist auch Täter und kann sich nicht so einfach aus der Affäre ziehen.

      So verging die Zeit wie im Flug und einiges Wissens- und Nachdenkenswerte konnte sicherlich in den Köpfen der Schüler verankert werden, um zu einem friedlichen, respektvollen Umgang nicht nur im Netz beizutragen.

    • Vorlesewettbewerb an der GMS Hunderdorf

    • Zum 65. Mal findet der Vorlesewettbewerb im Schuljahr 2023/24 statt und er ist mit 600.000 teilnehmenden Schülern einer der größten und traditionsreichsten Wettbewerbe Deutschlands unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

       

      Auch die Schüler der 6. Klasse der Mittelschule Hunderdorf beteiligten sich mit Engagement. Gemeinsam suchten sie in der Gemeindebibliothek Hunderdorf-Neukirchen-Windberg passende Bücher aus. Mehrere Wochen hatten sie dann Zeit, um dieses zu lesen und eine geeignete Stelle vorzubereiten. Dann galt es innerhalb der Klasse die besten Vorleser zu ermitteln. Schon da fiel die Entscheidung schwer, aber Julian Brandl, Marie Breu, Stella Markvart und Martin Venus schafften es ins Finale.

      Deshalb traten am Donnerstag, 30.11.2023, diese vier Schüler der Klasse R6 beim Schulentscheid in der Bibliothek an.

      Die Jury - bestehend aus Herrn Kerscher, Frau Winklmeier, Frau Steger und Frau Dindaß  - war schon gespannt, was die Jungs und Mädchen vorbereitet hatten. Zuerst lasen sie eine dreiminütige Passage aus ihrem Lieblingsbuch („Gregs Tagebuch“, „Die drei Fragezeichen“ oder „Freundschaft im Regenwald“) betont vor. Anschließend in einer zweiten Runde sollte eine vorher nicht bekannte Stelle aus einem Band von Jochen Till „Luzifer junior“ die Zuhörer zum Schmunzeln bringen.                                                            

      Alles gar nicht so einfach, wenn sich bei so vielen Zuhörern auch noch die Nervosität mit Bauchkribbeln meldet.

      Doch die Zeit verging sehr schnell und die Klassensprecher Mike Kraus und Mia-Sophie Schleinkofer führten gekonnt durch das Programm.

      Endlich war dann auch die Entscheidung der Jury gefallen und Marie Breu konnte sich gegen ihre Klassenkameraden durchsetzen.

      Jetzt ist sie als Schulsiegerin der Mittelschule Hunderdorf für die nächste Wettbewerbsrunde, den Kreisentscheid, qualifiziert.

      Grinsendes Gesicht mit einfarbiger Füllung mit einfarbiger FüllungNeben einer Urkunde gab es Süßigkeiten zur Magenberuhigung und Frau Winklmeier von der gleichnamigen Buchhandlung in Bogen sponsorte dankenswerterweise Buchpreise für die besten Vorleser.

    • Vorlesetag "Lesen verbindet"

    • Der bundesweite Vorlesetag ist eine wunderbare Gelegenheit, gemeinsam in die Welt der Geschichten einzutauchen und die Freude am Lesen zu teilen. Auch in diesem Jahr beteiligten sich die Klassen der Grund- und Mittelschule Hunderdorf wieder mit vielen Ideen an der Aktion.

      Von der „Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte“ handelte der gemeinsame Aktionstag der Erstklässler. Die Klassenleiterinnen Cornelia Englmeier und Patricia Sagstetter lasen aus dem wunderschön illustrierten Bilderbuch von Martin Baltscheit vor. Man blieb jedoch nicht beim Original, sondern gestaltete die tierische Liebesgeschichte mit eigenen Ideen und Audioaufnahmen kurzerhand zu einem digitalen Bilderbuchkino um. Zur löwenstarken Gemeinschaftsaktion gehörten natürlich auch ein selbstgebastelter Löwe und das Bewegungslied „Löwenmut“. Damit es den Schulkindern nicht geht wie besagtem Löwen, wurde im Anschluss noch fleißig der neue Buchstabe „L“ geübt.

      Auch in der Klasse 2a mit Klassenleiterin Heidi Buchner nahmen am Vorlesetag zwei Tiere die Hauptrollen ein. "Die fabelhafte Entdeckung einer kleinen Weisheit von großer Bedeutung" ist ein indisches Märchen, das vom Abenteuer der beiden Hunde Kala und Lakshmi erzählt. Als Vorleser wurde Schulleiter Matthias Kerscher in die Klasse eingeladen, der zur großen Freude der Kinder passend zum Buch seinen Hund Louis mitbrachte.

      Dass Lesen nicht unbedingt in sitzender oder liegender Position stattfinden muss, erlebte die Klasse 2b. Die Kinder machten sich mit Klassenleiterin Ramona Klimmer und Lehrerin Anja Dindaß motiviert auf den Weg zu einem herbstlichen Lesespaziergang. Dabei mussten so manche Rätsel durch eigene Lesekompetenz geknackt werden. Abgerundet wurde der spannende Ausflug mit einer Tasse Kinderpunsch, Lebkuchen und einer Geschichte über einen Wald voller magischer Wesen, in die Elternsprecherin Julia Holmer die Klasse entführte.

      Passend zum Vorlesetag begannen die Schülerinnen und Schüler der Kombiklasse 3/4 mit ihrer Klassenlektüre „Kleiner Werwolf“ von Cornelia Funke. Die Lektüre, die vom Leseförderprogramm FilBy für diese Jahrgangsstufe empfohlen wird, wurde von der Gemeindebücherei freundlicherweise als Klassensatz angeschafft und steht somit auch in den nächsten Jahren den Kindern als Leseabenteuer zur Verfügung. Nachdem die Schülerinnen und Schüler mit Klassenleiterin Christina Rothammer anhand des Buchcovers Vermutungen zur Handlung der Geschichte anstellten, las Bürgermeister Max Höcherl die ersten beiden Kapitel des Buches vor. Dabei hörten sie, wie die Hauptfigur zu einem Werwolf wurde. Was dieser noch alles erlebt, werden die Kinder in den nächsten Wochen erfahren.

      Anschließend durfte Bürgermeister Höcherl sein zweites Engagement als Vorleser an der Grundschule erfüllen. Die Klasse 3 mit Klassenleiterin Edina Bräu hatte ihn ebenso zum Vorlesetag eingeladen. Als Lektüre wurde hier „Das Traumfresserchen“ ausgewählt. Die Kinder lauschten begeistert der fantastischen Erzählung von Michael Ende.

      Astrid Lindgrens „Michel aus Lönneberga“ und „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney standen in der vierten Klasse auf dem Programm. Drei engagierte Schülerinnen und Schüler der Klasse M8 bereiteten mit Unterstützung von Frau Härtenberger Leseproben aus den beiden beliebten und doch so unterschiedlichen Kinderbüchern vor. Gekonnt und mit großer Freude agierten die Achtklässler an diesem Tag als Vorleser für die Grundschulkinder.

      Die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule beteiligten sich nicht nur als engagierte Vorleser. In der Klasse R7 wurden in den letzten Wochen Leseportfolios erstellt. Der Vorlesetag bot sich dazu an, den neugierigen Klassenkameraden aus den gewählten Büchern vorzulesen und die variantenreichen Portfolioarbeiten vorzustellen.

      Der Vorlesetag 2023 ist zu Ende, doch die vielfältige Beschäftigung mit Büchern geht in der lesefreundlichen Schule weiter.

    • Ihr seid gut so wie ihr seid

    • Die Klasse M8 machte in einem vormittagsfüllenden Kurs ein Persönlichkeitstraining und übte sich in der Stärkung ihres Selbstbewusstseins und ihrer Selbstakzeptanz. Sie erforschten in interaktiven Workshops ihre individuellen Stärken und erarbeiteten Strategien, um mit Herausforderungen umzugehen. Ein Schwerpunkt lag auf der Förderung von Selbstakzeptanz, wodurch die Jugendlichen lernten, sich selbst mit all ihren Stärken und Schwächen anzunehmen. Dieser Aspekt zielt darauf ab, ein gesundes Selbstbild zu entwickeln und die Grundlage für ein starkes Selbstwertgefühl zu legen.

      Durch das Training lernten sie zu verstehen, was mit ihnen in der Pubertät passiert. Die Jugendlichen schauten sich ein menschliches Gehirn an und erfuhren, dass sich in der Pubertät alles im Gehirn verändert und das rationale Denken erschwert. Das Areal in dem sich die Gefühle befinden wird voll angekurbelt. Dazu lernten sie Techniken kennen, mit denen sie ihre Emotionen besser steuern können.

      Die Jugendlichen konfrontierten sich mit Fragen wie: Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um? Wenn ich Wut habe, wie handle ich, wie reagiert mein Umfeld? Ein negativer Kreislauf entsteht, wie entkomme ich diesem Kreislauf? Welche Gefühle gibt es: Trauer, Glück, Langeweile, Ärger, Wut, Enttäuschung, Eifersucht, Neid oder Stolz.

      Ein individuell erstellter Gefühlskompass soll es den Jugendlichen erleichtern, in Zukunft mit negativen Gefühlen umzugehen.

      Weiter erfuhren sie, dass die Zirbeldrüse Melanin erzeugt. In der Pubertät jedoch verschiebt sich der Start der Produktion von Melanin zeitlich um mehrere Stunden nach hinten, so dass es auch verständlich wird, warum Jugendliche tagsüber meist müde sind. Dennoch ist ausreichend Schlaf sehr wichtig in der Pubertät, weil das Gehirn den ganzen Tag über Informationen aufnimmt, sie aber immer erst im Schlaf verarbeitet.

      Dazu erfuhren sie, wie sie ihre Energietanks wieder aufladen und woher sie neue Energie bekommen können.

      Die Natur, Gespräche mit Freunden, Sport, gute Lebensmittel mit vielen Proteinen, oder aber auch Lernen und Üben stärke das Selbstbewusstsein und gebe Kraft, so die Persönlichkeitstrainerin Frau Susanne Knecht.

      In verschiedene Übungen und Spielen lernten die Teilnehmenden, respektvoller miteinander umzugehen oder besser füreinander einzustehen. Somit konnten sie erkennen, was gut und gesund für sie ist, um selbstbewusst Abstand von schädlichen Dingen zu nehmen.

      Abschließend waren sich die Schülerinnen und Schüler einig, dass dieser Vormittag sehr gewinnbringend für sie war und, dass es absolut wichtig ist, Themen wie Selbstakzeptanz, Ängste oder Selbstvertrauen in den Unterricht zu integrieren. Die Förderung von sozial-emotionalen Kompetenzen ist genauso wichtig wie fachliches Wissen, um die Schüler optimal auf ihre Zukunft vorzubereiten, ist ihre Klassenlehrerin Frau Härtenberger überzeugt. Die Klasse M8 geht gestärkt aus diesem Empowerment-Training hervor, bereit, die Herausforderungen des Schulalltags und alles darüber hinaus selbstbewusst anzunehmen.

    • Herzlich Willkommen, lieber Herr Kerscher

    • Schulfamilie überrascht Rektor mit Gesang und Geschenk

      Es war ein besonders schöner Tag in Hunderdorf, als der neue Schulleiter Matthias Kerscher von der gesamten Schulfamilie mit einer Willkommensüberraschung begrüßt wurde. Der Schulhof war gefüllt mit aufgeregten Kindern, die ungeduldig darauf warteten, dass Herr Kerscher auf der Treppe erschien. Schüler und Lehrer hatten sich im Vorfeld nicht nur Gedanken über das Willkommensgeschenk gemacht, sondern dies auch noch ganz toll musikalisch verpackt.

      Zuerst gab‘s ein Begrüßungslied von allen gemeinsam. Mit „Leben, lernen und viel Lachen, immer wieder Musik machen“ war darin das Schulmotto enthalten. Ebenso gab es einen Hinweis auf das Geschenk: ein Bild von jedem Kind - 260 sind es an der Zahl. Dann setzten vier Mädchen aus der 10. Klasse mit ihrem Rap ein: „Herr Kerscher, Sie denken sich bestimmt - Oh gott, ein Bild von jedem Kind, wie groß soll das denn sein? Oh je, oh nein!“ Bevor jedoch die Neugier gestillt wurde, gings noch weiter im trefffend getexten Rap. Aber so groß war das zweiteilige Bild schließlich gar nicht. Auf der einer Hälfte hatten sich die Grundschüler mit einem Fingerabdruck verewigt, auf der anderen die Mittelschüler. Zusammengefügt ergab sich ein Herz, das dem Schulleiter sagen sollte, wie sehr sich alle freuen.

      Auch der Schulleiter freute sich unglaublich über diesen Empfang. Er betonte, dass ihm die Entscheidung, von der Stadtschule aufs Land zu wechseln, wirklich nicht schwer gefallen sei, wie es auch schon in einer Zeile des Raps vermutet wurde. Es stehe eine spannende Zeit bevor, in der er die Schüler und Schülerinnen langsam kennenlernen werde und er freue sich auf viele gemeinsame Jahre und darauf, die Kinder wachsen zu sehen und zu begleiten. Zur Schulfamilie gehören nicht nur die Schüler, auch die Lehrer begrüßten ihren neuen Chef mit einer eingängigen Melodie und einem selbst getexteten Lied. In den ersten Wochen habe man schon so einige Grundpfeiler für ein gutes Miteinander gesteckt -  selbstverständlich, dass man besonders auf Pünktlichkeit und angemessene Kleidung achtet. „Das Beste wünschen wir und geben unser Bestes auch dazu“, vesicherten die Lehrer im Chor.

      Am Schluss gab‘s einen Empfang im Lehrerzimmer. Angestoßen wurde mit dem Lieblingssekt des neuen Rektors auf alles, was da kommt, wie es auch schon im Refrain des Lehrerlieds hieß.

    • Nachwuchshandwerkertag

    • Straubinger Tagblatt, 14.11.2023

    • Besuch im Rathaus

    • Für die Kinder der Klasse 3/4 der Grundschule Hunderdorf stand am Dienstag in den ersten beiden Stunden ein ganz besonderes Fach auf dem Stundenplan. Sie durften im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts das Rathaus und den Bürgermeister Max Höcherl besuchen. Nachdem sie in den letzten Wochen viel über die Gemeinde, ihre Ämter, die Aufgaben des Bürgermeisters und des Gemeinderats, sowie über Hunderdorf und die Verwaltungsgemeinschaft mit Neukirchen und Windberg gelernt hatten, war die Freude über den bevorstehenden Besuch sehr groß. Mit vielen Fragen im Gepäck betraten sie den Sitzungssaal der Gemeinde und waren sehr aufgeregt als sie sich an den großen Tisch auf die Plätze der Gemeinderäte sitzen und den Bürgermeister, Herrn Höcherl kennenlernen durften. Herr Höcherl fragte die Kinder, was sie über aktuelle Bauvorhaben der Gemeinde Hunderdorf wissen, und zeigte ihnen im Sitzungssaal ein Modell, welches sowohl die bestehenden als auch die geplanten Gebäude in Hunderdorf zeigt. Hinsichtlich der anstehenden Projekte verriet der Bürgermeister den Kindern einige noch geheime Bauvorhaben und erklärte ihnen, welche Schritte bis zum Bau notwendig sind. Mit viel Geduld beantwortete er jede noch so persönliche Frage. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren Herrn Höcherls Lieblingsfächer in der Schule (Physik, Latein) und dass er neben dem Bürgermeisteramt noch Landwirt ist. Zudem erzählte er, dass er schon immer großes Interesse an der Gemeindepolitik hatte, deshalb Politik studiert hat und nun seit drei Jahren 1. Bürgermeister von Hunderdorf ist.

      Nachdem alle Fragen geklärt waren, führte Johann Pollmann, der Geschäftsstellenleiter der VG Hunderdorf, die Klasse durch das Rathaus und zeigte ihnen die verschiedenen Ämter. Die dort arbeitenden Personen gaben den Kindern Einblicke in ihre Tätigkeitsbereiche. So hörte die Klasse beispielsweise in der Kämmerei, dass auch die Gemeinde sparen muss, wenn sie größere Bauvorhaben finanzieren möchte. Im Bauamt sahen sie einen Bauplan eines Hauses. Besonders spannend fanden die Schülerinnen und Schüler den Tresor in der Hauptverwaltung, in welchen sie einen Blick werden durften. Sie waren sehr erstaunt darüber, dass darin kein Geld, sondern Pässe aufbewahrt werden.

      Da die Kinder besonders von den vielen Stempel in der Gemeinde fasziniert waren, bekamen sie zusätzlich zu einer Tüte mit Süßigkeiten einen Zettel mit dem gestempelten Datum als Erinnerung mit nach Hause.

    • Schulbustraining

    • In der zweiten Schulwoche besuchte Verkehrspolizist Kappelmann die Erstklässler zum Schulbustraining. Am Pausenhof der GMS Hunderdorf erklärte er den jungen Verkehrsteilnehmern geduldig die wichtigsten Busregeln.

      Die Schulanfänger übten das richtige Einsteigen in den großen Schulbus der Firma Wanninger und durften sogar eine kleine Übungsfahrt unternehmen. Dazu setzten sich die Kinder ohne Gedränge auf die Plätze und gurteten sich an. Als der Bus kräftig bremste, konnten sie beobachten, wie schnell eine Schultasche im Mittelgang des Busses nach vorne geschleudert werden kann.
      An der Haltestelle Wegern stiegen die Schülerinnen und Schüler aus, überquerten gruppenweise die Straße mithilfe der Fußgängerampel und lernten, auf welche Gefahren an der Bushaltestelle zu achten ist.

      Zurück am Schulhof bedankten sich die Schulkinder mit ihren Klassenleiterinnen bei Herrn Kappelmann und dem Busunternehmen Wanninger für diese so wichtige und eindrucksvolle Unterrichtsstunde. Viele Erstklässler traten an diesem Schultag als geübte Buskinder stolz ihren Heimweg an.

    • Wandertag

    • Am Donnerstag, 21.09.23 fand für alle Klassen der GMS Hundertag bei bestem Wetter der erste Wandertag in diesem Schuljahr statt.​​​​

    • 1. Schultag für 35 Schulanfänger

    • Für 35 Erstklässler mit ihren Schultüten fing am Dienstag, 12.09.23 in der Grundschule Hunderdorf ein neuer Lebensabschnitt an. Der erste Schultag begann in der Aula mit einer herzlichen Begrüßung durch den neuen Schulleiter, Herrn Matthias Kerscher, der alle aufgeregten Kinder und stolzen Eltern in der Schulfamilie willkommen hieß. Die Klasse 3, unter der Leitung von Edina Bräu, trug mit einem fröhlichen Begrüßungslied zur festlichen Stimmung bei. Nachdem die Schulanfänger auch von ihren Klassenleiterinnen Cornelia Englmeier (Klasse 1a) und Patricia Sagstetter (Klasse 1b) mit einem kleinen Willkommensgeschenk freudig begrüßt wurden, war es Zeit für die erste Unterrichtsstunde als Schulkind im Klassenzimmer. Voller Neugier, Stolz und Vorfreude gingen die Kinder selbstbewusst mit ihrer Lehrerin mit und alle waren ganz gespannt, was nun wohl auf sie zukommen mag.

      Ein feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Nikolaus bildete den Abschluss des ersten Schultages für die Eltern, Erstklässler und Lehrerinnen. Dort segnete Pater Antony einzeln jedes Kind und wünschte einen guten Schulstart. So schnell verging der erste Schultag, der geprägt war von Spaß, Freude und lachenden Gesichtern. Nun konnte endlich zu Hause die Schultüte ausgepackt werden!Die Grundschule Hunderdorf feierte an diesem Tag nicht nur den Beginn eines neuen Schuljahres, sondern auch den Start einer aufregenden Reise für die neuen Erstklässler.